Stardirigent und Staatskritiker: Dudamel kommt zwei Mal nach Köln

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Stardirigent und Staatskritiker: Dudamel kommt zwei Mal nach Köln

Der Venezolaner dirigiert das Mahler Chamber Orchester im September 2018

gd.djd.mh- Der venezolanische Dirigent Gustavo Dudamel ist ein Tausendsassa, der nicht nur musikalisch den Ton angibt, sondern sich auch in politischer Hinsicht kritisch zum autoritären Regime seines Heimatlandes äußert. Eine US-Tour Dudamels wurde daraufhin von Venezuelas umstrittenem Staatschef Nicolás Maduro gestrichen. Der Stardirigent lässt sich aber sein Eintreten in der Welt für die Musik nicht verbieten und findet immer wieder Förderer für neue, spannende Projekte und Tourneen. Eine besonders starke Unterstützerin ist die Kölner Philharmonie (www.koelner-philharmonie.de). Hier gastiert Dudamel im September gleich zwei Mal: am 11. und 12. September 2018 um 20 Uhr.

Mahler mit leuchtendem Sopran

Gustavo Dudamel wird das Mahler Chamber Orchestra dirigieren, zu dessen Namenspatron der Venezolaner eine besondere Verbindung hat: Im Jahr 2004 legte er mit dem Gewinn des Bamberger Gustav-Mahler-Wettbewerbs den Grundstein für seine Weltkarriere. Damefeld ist nunmehr nicht nur Chef des Los Angeles Philharmonic Orchestra, sondern bei vielen großen Orchestern der Welt zu Gast. Die langjährige Freundschaft mit dem Mahler Chamber Orchestra wird nun gleich mit zwei Konzerten in Köln gefestigt. Am 11. September 2018 erklingt ab 20 Uhr zunächst Franz Schuberts Sinfonie Nr. 3 D-Dur, bevor Dudamel den Taktstock für Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 4 G-Dur für Orchester mit Sopransolo erhebt. Dafür konnte die Sängerin Golda Schultz gewonnen werden. Sie zählt derzeit zu den leuchtendsten lyrischen Sopranen und feiert Erfolge zwischen Mailand, New York und München in Paraderollen wie der Pamina („Die Zauberflöte“).

Auch am 12. September ist ab 20 Uhr die erste Hälfte des Konzerts dem Sinfoniker Franz Schubert gewidmet – mit der 5. Sinfonie, einer Verbeugung des Komponisten vor seinem Vorbild Mozart. Nach der Pause folgt Brahms‘ 4. Sinfonie, in der die Bewunderung des Romantikers für Bach hörbar wird: Im Schlusssatz klingt das Thema aus der Bach-Kantate „Nach dir, Herr, verlanget mich“ durch.

2018-07-04T10:57:29+00:00Juli 8th, 2018|Kategorien: Kultur und Geschichte, Städte|Tags: , |

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