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Neues Schloss Meersburg

Beschreibung

Die Zeit des Barock war vom starken Repräsentationsbedürfnis ihrer Fürsten geprägt. Auch die Fürstbischöfe von Konstanz wollten da nicht nachstehen. Und so begann Johann Franz Schenk von Stauffenberg im Jahre 1710 mit dem Bau des Neuen Schlosses, das anstelle der als veraltet und zu wenig repräsentativ empfundenen Burg Meersburg als Residenz dienen sollte. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurde das Schloss von den nachfolgenden Fürstbischöfen weiter ausgebaut, wobei namhafte Architekten, wie etwa Balthasar Neumann und Franz Anton Bagnato, verpflichtet wurden. Sowohl die Architektur als auch die Ausstattung verwiesen den Gast auf die Bedeutung des Schlossherren. Schon von weitem ist das Neue Schloss Meersburg sichtbar. Es ragt über den Bodensee hervor und weist mit seiner prächtigen Fassade in Richtung Konstanz. Beeindruckend ist das in die Beletage führende Treppenhaus mit seinen Statuen und dem aufwändigem Deckengemälde. Es thematisiert die glanzvolle Herrschaft des Kirchenfürsten und die ewige Dauer der fürstbischöflichen Regierung. Die Staatsappartements und Privaträume sind größtenteils mit originellen Stuckdecken versehen, die 1760 bis 1762 von Carlo Luca Pozzi geschaffen wurden. Sie zeigen Religiöses, Geschichtliches, Sinnbildliches, Höfisches, Alltägliches und vieles andere mehr – meist höchst amüsant dargestellt. Heute zählen sie zu den schönsten Stuckaturen in Baden-Württemberg.

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