Feuchtwangen

Feuchtwagen – Festspielstadt an der Romantischen Straße

Der Karpfen hat im Feuchtwanger Land Tradition, vor allem in den Herbst- und Wintermonaten. Es gibt eine Vielzahl an Teichen und Weihern, die das Bild der Landschaft prägen. In ihnen wachsen die Karpfen, die nach ein paar Jahren als regionale Spezialität in unseren Wirtshäusern angeboten werden. Neben den in Bierteig gebackenen Karpfen mit Kartoffelsalat, wie er weithin in Franken bekannt ist, wird der Karpfen heute jedoch in vielen verschiedenen Variationen angeboten. Daneben bietet die Feuchtwanger Küche noch weitere Spezialitäten aus regionalen Produkten, wie z.B. dem Urgetreide Emmer, Safran aus Franken, handgeschöpfte Schokoladentafeln, verführerische Pralinen und natürlich typisch fränkische Spezialitäten.
Die malerische Landschaft um Feuchtwangen mit Wäldern und Wiesen, sanften Hügeln und Talgründen mit Weihern und Bachläufen ist ideal zum Wandern und Radfahren. Rund um Feuchtwangen findet sich ein dichtes Netz an Radwegen, das zahlreiche Möglichkeiten für Rundtouren bietet. Ganz neu erschienen ist die Feuchtwanger Wanderkarte mit acht Rundwegen rund um Feuchtwangen. Die Karte gibt außerdem Auskunft über Schnittpunkte mit überregionalen Weitwanderwegen.
Das Fränkische Museum Feuchtwangen ist eines der bedeutendsten Volkskunstmuseen Süddeutschlands. Erleben Sie die schönsten Seiten fränkischer Alltagsgeschichte: Prächtige Trachten, kunstvoll verzierte Liebesbriefe, meisterhaft bemalte Fayencen, historische Zimmereinrichtungen, sakrale Kunst und eine der prächtigsten barocken Feuerspritzen. Bis zum 19. Dezember ist noch die Sonderausstellung „Erinnere. Bewahre. Wandle.“ zu sehen, die Teil des deutschlandweiten Festjahres „#JLID – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ ist, und die durch die 800-jährige jüdische Geschichte Feuchtwangens führt.
In Feuchtwangen befindet sich auch die zweitgrößte Bayerische Spielbank. Ihren Sitz hat sie in einem futuristisch anmutenden Gebäude direkt an der A7. Sie bietet in einem außergewöhnlichen Ambiente spannende Unterhaltung mit allen Glückspielklassikern, wie Roulette und Black Jack, und ausgewählte kulturelle Events.

Mittelpunkt des Stadtkerns ist der Marktplatz, der mit seinen sehenswerten Bürgerhäusern und den altfränkischen Fachwerksbauten ungewöhnliche Geschlossenheit aufweist und weithin als "Festsaal Frankens" bekannt ist.

 

Der romanische Kreuzgang stammt vermutlich aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhundert. Vom Marktplatz aus, ist er über eine Treppe zu erreichen. Kultur und Theaterfreunden ist er ein Begriff, da hier jeden Sommer die berühmten Kreuzgangspiele mit Freilichtaufführungen von Klassikern der Weltliteratur stattfinden.

 

Bei den Handwerkerstuben handelt es sich um sechs original erhaltene Werkstätten Feuchtwanger Handwerker. Die Handwerkerstuben können nur im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

 

Eines der Wahrzeichen der Stadt ist die Stiftskirche. Die ehemalige Klosterkirche verfügt über beachtliche romanische Baureste. Gotischen Stil findet man vor allem am Chor. Der Marienaltar wurde 1484 von Michael Wohlgemut, dem Lehrer Albrecht Dürers, geschaffen. Das geschnitzte Chorgestühl ist eine schwäbisch-fränkische Arbeit aus der Zeit um 1500.

 

Die Johanniskirche ist die ehemalige Pfarrkirche Feuchtwangens. Ihre Bemalungen der Gewölbefelder des Chores stammen aus der Zeit um 1400. Der barocke Altar wurde 1680 gefertigt, die Begleitfiguren um 1500. Bedeutend ist auch das Sandsteinrelief Jörg von Ehenheims, der 1499 starb.

 

Seit mehr als vier Jahrzehnten haben Kunst und Kreativität in der Kleinen Galerie am idyllischen Forstamtsgarten ihre Heimat gefunden. In beeindruckender Vielfalt zeigen Feuchtwanger Freizeit- und Hobbykünstler hier ihre Schöpfungen. Und es ist überaus erstaunlich, aus wie vielen Ideen und mit welcher Schaffensfreude schöne Dinge entstehen, die den Jahreslauf begleiten.

 

Vom Marktplatz aus gelangt man durch den Forstamtsgarten und durch die Hindenburgstraße zum Oberen Tor. Das Obere Tor ist das einzige noch erhaltene der vormals drei Stadttore.

 

Auf der Brunnensäule des Taubenbrünnleins ist die Sage von der Jagd Karls des Großen und der Klostergründung zu lesen.

 

Der Kasten war früher die Peter- und Paulskapelle, deren Gewölbe als Verwahrstätte für die Gebeine der Verstorbenen diente. Das sehenswerte Fachwerkgebäude wurde 1565 zum Getreidekasten umgebaut. Im Jahr 1982 wurde der Kasten zur Stadthalle umgebaut.

 

Die Schranne war der Kornspeicher der Stadt im Spätmittelalter. Heute wird sie als Veranstaltungsraum genutzt.

 

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