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Das Fahrrad Gibt’s Umsonst Dazu

Das Fahrrad gibt’s umsonst dazu

Wer 2017 den Donauradweg befährt, darf mit einer besonderen Überraschung rechnen

gd.djd.mh Der Donauradweg gehört zu den beliebtesten Radwegen Europas. Als Königsetappe gilt die Strecke von Passau nach Wien, denn auf diesem Abschnitt präsentiert sich der Strom besonders abwechslungsreich, zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten wollen entdeckt werden. Wer keine kostbare Urlaubsminute für Zimmersuche und Gepäcktransport verlieren, sondern mehr Zeit für Besichtigungen haben möchte, sollte auf die Angebote spezieller Radreise-Veranstalter setzen.

Mit Fahrrad, Schiff und Schienenbahn

Eine klassische individuelle Wochentour bietet zum Beispiel der Veranstalter Donau Touristik an. In diesem Jahr sogar mit einem besonderen Schmankerl. Anlässlich des Jubiläums “200 Jahre Erfindung des Fahrrades” bekommen die Urlauber ihr Tourenfahrrad geschenkt oder können kostenlos mit der Bahn anreisen. Informationen zum Jubiläumsangebot gibt es unter www.donaureisen.eu. Start der Radreise ist die Bischofsstadt Passau. Von hier aus radelt man auf ebener Strecke und abseits des Autoverkehrs – zumeist den Westwind im Rücken – insgesamt rund 270 Kilometer bis nach Wien. Auf der ersten Etappe ist eine kurze Fahrt mit dem Schiff nach Engelhartszell eingebunden. Am südlichen Donauufer ist bald die berühmte Schlögener Schlinge erreicht, wo die Donau eine 180-Grad-Wendung macht. Weiter geht’s durch die wenig besiedelte Kaiserau bis zur ehemaligen europäischen Kulturhauptstadt Linz. Am nächsten Tag kann man sich mit der steilsten Schienenbahn der Welt auf den Pöstlingberg bringen lassen, bevor die Radtour ganz bequem fortgesetzt wird.

Prächtige Klöster und imposante Baudenkmäler

Ein Höhepunkt für Genießer ist die malerische Wachau, die am fünften Tag durchfahren wird. Das Weltkultur- und -naturerbe ist ebenso berühmt für seine Weinberge und Marillenbäume wie für seine Burgen und Ruinen. Mit einer Weinprobe in der romantischen Stadt Krems klingt dieser Tag stimmungsvoll aus. Zu den weiteren kulturellen Sehenswürdigkeiten, die man im Laufe der Woche erradelt, zählen vor allem die prächtigen Klöster Melk, Göttweig und Klosterneuburg. Die Radtour endet in der österreichischen Hauptstadt Wien. Der Stephansdom, die Hofburg oder das Schloss Schönbrunn sind nur einige der imposanten Baudenkmäler, die man vor der Abreise besichtigen sollte.

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